Angesichts der sportlichen Situation des VfL ließen es sich die Jecken nicht nehmen und verbrachten einen schönen Abend mit Schunkeln, Tanzen, Singen und jeder Menge Humor. „Es ist wichtig, die niederrheinischen Traditionen zu pflegen, und das machen wir heute bei allerbester Laune“, sagte Präsident , der zu Beginn der Sitzung wie seine Präsidiumskollegen Rainer Bonhof und Siegfried Söllner einen Rauten-Karnevalsorden aus Edelstahl überreicht bekamen.

Nach dem Einmarsch der Prinzengarde Mönchengladbacher/Rheydt stand Jörg Knörr als erster Künstler auf der Bühne und heizte den Narren gleich zu Beginn richtig ein. Von Inge Meysel über Kanzlerin Angela Merkel bis hin zu Udo Lindenberg, Knörr hat sie alle drauf und sorgte auch mit individuellen Liedgut für ein abwechslungsreiches Programm. Im Anschluss enterte der erste Musik-Act die Bühne: „De Boore“ rockten das Kunstwerk. Seit 1998 macht die Band schon gemeinsam Musik, ihren größten Hit landeten sie fünf Jahre später mit „Rut sin de Ruse“, der sich 17 Wochen lang in den Charts etablierte und der bei den Jecken für eine super sorgte.

Danach betrat in Fred van Halen und dessen Emu Aky ein ganz besonderes Paar die Bühne, die mit ihren frech-witzigen Dialogen für jede Menge Lachsalven sorgten. Egal in welcher Lebenslage, Aky hat immer das letzte Wort und die Lacher auf seiner Seite. Freds „Scheißerchen" musste alles ertragen. Weiter ging es dann mit de De Räuber. Natürlich durfte am heutigen Abend auch ihr neuester Hit „Boogie Woogie un Beethoven“ nicht fehlen.

Anschließend stürmten „Knippi & de Jünters“ die Bühne. Nicht nur auf dem Platz, sondern auch im Karneval führt der Elferrat Regie, und genau aus diesem Grund hatten „Knippi & de Jünters“ in diesem Jahr neben ihren bekannten Hits „Schwarz-Weiß-Grün“ und „Mit der Raute im Herzen“ auch ihren neuen Song „Elferrat“ im Gepäck. Nach „Knippi & de Jünters“ ging es gleich mit dem nächsten Kracher weiter: Die „Bläck Fööss“ sind bereits seit 42 Jahren im Geschäft und spielten sowohl einige ihrer zahlreichen Evergreens als auch ihrer jüngeren Hits.

Schon zum festen Inventar der Borussen-Karnevalssitzung gehört Bernd Stelter, der als „Ne Werbefachmann“ zum wiederholten Male in Wickrath den Jecken richtig einheizte. Danach stürmten „Die Cöllner“ die Bühne. Mit ihrem neuen Hit „Zacka Zacka“ sorgten sie für reichlich Bewegung unter den Gästen und gaben natürlich noch weitere ihrer zahlreichen Hits zum Besten. Anschließend brachten „Die Rheinländer“ den Saal zum Beben. Mit ihren Liedern, die geprägt sind vom typisch rheinischen Humor und ausgesprochener Feierlaune, spielten sie sich in die Herzen des Publikums. Den Abschluss machten „Die Rabaue“, die ihre musikalische Vielseitigkeit unter Beweis stellten und mit Reggae, Rock, Blues, Walzer, Dixie, Polka und Stimmungsmarsch für einen krönenden Abschluss der Sitzung sorgten.

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