Fouls:

Kaiserslautern 20 Borussia 17: Wie intensiv und kampfbetont die Partie auf dem Betzenberg insbesondere nach dem Anschlusstreffer für die Lauterer war, lässt sich anhand der Anzahl der Fouls auf beiden Seiten ablesen. Borussia langte ungewohnt häufig hin, Lautern übertraf das aber noch. Insgesamt war es allerdings eine faire Partie. Die meisten Fouls waren taktischer Art. Schiedsrichter Michael Weiner kam mit vier Gelben Karten aus. Auf Seiten des VfL wurde lediglich verwarnt.

Abseits:

Kaiserslautern 9 Borussia 2: Wie in den meisten Spielen in dieser Saison tappt die Elf von Lucien Favre nur äußerst selten in die Abseitsfalle des Gegners. Die Zuspiele in die Spitze, so auch bei beiden Treffern, kommen in der Regel im richtigen Moment. Auf der anderen Seite funktioniert die eigene Abseitsfalle perfekt. Ganze neunmal wurden die FCK-Akteure von den Schiedsrichter-Assistenten zurückgewunken.

Ecken:

Kaiserslautern 2 ⇔ Borussia 0: Auch das ist in dieser Saison keine ungewöhnliche Statistik aus Borussen-Sicht: Die Mannschaft kommt eher zu wenigen Ecken. Auf dem Betzenberg erspielte sich nur das Heimteam Eckbälle. Die blieben aber beide ungefährlich.

Torschüsse:

Kaiserslautern 13 ⇔ Borussia 7: Ein Beleg für Borussias Effektivität ist in den vergangenen Wochen stets die Torschuss-Statistik. Nicht selten liegt der Gegner dabei vorne. Allerdings weiß der VfL aus seinen Torschüssen meist mehr Kapital zu schlagen. Am Samstag landeten zwei der sieben abgegebenen Torschüsse im Netz. Die meisten Versuche gingen dabei auf das Konto von (4). Ebenfalls viermal aufs Tor schoss auf Seiten der Lauterer Jakub Swierczok.

Gewonnene Zweikämpfe:

Kaiserslautern 48,8 % ⇔ Borussia 51,2 %: Die Borussen entschieden nicht nur etwas mehr, sondern vor allem die wichtigen Zweikämpfe für sich. setzte sich beispielsweise vor seinem Treffer zum 1:0 gegen Leon Jessen durch. Die meisten Zweikämpfe auf dem Feld entschied Lauterns Angreifer Sandro Wagner für sich (18). Dahinter folgen Jan Simunek und Juan Arango mit jeweils 16 gewonnenen Duellen.

Ballkontakte:

Kaiserslautern 610 ⇔ Borussia 615: In der ersten Halbzeit hatte Borussia mehr Ballbesitz als die „Roten Teufel“. Im zweiten Spielabschnitt änderten sich die Verhältnisse, so dass beide Teams am Ende beinahe gleichauf lagen. Die meisten Ballkontakte auf dem Platz hatte Florian Dick mit 78. Zwei Ballberührungen weniger verzeichnete Juan Arango als bester Gladbacher. Bemerkenswert ist einmal mehr die hohe Anzahl an Ballkontakten von Marc-André . Borussias Keeper kam auf 66 Ballkontakte. Sein Gegenüber Kevin Trapp war lediglich 24-mal am Ball.

Angekommene Pässe:

Kaiserlautern 257 ⇔ Borussia 234: Die Gastgeber spielten mehr Pässe als der VfL. Insofern liegen die Pfälzer auch bei der Anzahl der angekommenen Zuspiele vorne. Wichtig aus Borussen-Sicht waren vor allem die punktgenauen Pässe von auf Patrick Herrmann sowie von Marco Reus auf Juan Arango. Daraus resultierte schließlich die frühe Führung. Die meisten Zuspiele hatten (36) und Juan Arango (35). Bei den Lauterern lag Kapitän Christian Tiffert mit 33 Pässen vorne.

Fehlpässe:

Kaiserslautern 94 ⇔ Borussia 84: Einige Fehlpässe auf beiden Seiten müssen am Samstag wohl auch den Platzverhältnissen zugeschrieben werden. Florian Dick brachte 13 Zuspiele nicht an den Mann, Pierre de Wit kam auf elf Fehlpässe. Bei Borussia führen mit Juan Arango, Havard Nordtveit und Marco Reus drei Akteure mit jeweils zehn Fehlpässen diese Startistik an. Spielentscheidend war aber kein Abspielfehler des VfL, sondern eher der Fehlpass Leon Jessens, dem das 2:0 für Borussia folgte.

Flanken:

Kaiserlautern 25 ⇔ Borussia 2: Dass Borussias Angriffsspiel eher durch die Mitte und vornehmlich mit flachen Pässen erfolgt, ist auch keine neue Erkenntnis in dieser Saison. Insofern ist die Zahl der Flanken stets überschaubar. Auf dem Betzenberg versuchte es allein Juan Arango zweimal mit Anspielen von außen. Auf Seiten der Lauterer tat sich Leon Jessen mit acht Flanken hervor. Sein Anschlusstreffer zum 1:2 aus Sicht der Gastgeber fiel auch nach einer von insgesamt 25 Flanken, die die „Roten Teufel“ am Samstag schlugen.

Laufleistung:

Kaiserslautern 127,1 km ⇔ Borussia 130,2 km: Wer sich fragt, warum die Borussen nach dem Spiel etwas müde waren, sollte sich diese Werte anschauen. Mehr als drei Kilometer legten die Spieler von Lucien Favre mehr zurück als der Gegner. Insgesamt kamen beide Mannschaften auf eine überdurchschnittlich hohe Laufleistung in einem intensiven Spiel. Zum Vergleich: In der Vorwoche gegen Schalke mussten alle Borussen zusammen rund 20 Kilometer weniger laufen. Der eifrigste Kilometerfresser war diesmal Igor de Camargo, der in 90 Minuten 13,51 Kilometer zurücklegte. Mit 12,96 Kilometern liegt sein Sturmpartner Marco Reus auch noch vor dem lauffreudigsten Lauterer Sandro Wagner (12,92 km).

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